Mittwoch, 16. Dezember 2009

San José, Vólcan Irazú, Cartago

Die Zeit von Donnerstag bis Sonntag habe ich bei meiner Gasttante in Desamparados, einem Vorort der Hauptstadt San José, verbracht.

Am Donnerstag fuhr ich mit dem fruehesten Bus um 07:30 nach San José wo ich ungefaehr 2h spaeter ankam. Cesar und Silvia, meine Cousins hier holten mich am Busterminal ab und wir fuhren zu ihrem Haus. Dort wurde ich mit leckerer selbstgemachter Lasagne und cremigem Schokokuchen empfangen :) (Haben schon herausgefunden was mir schmeckt...) War wirklich fein nach dem ganzen Gallo Pinto, Reis mit Bohnen oder Bohnen mit Reis mal wieder was europaeisches zu essen! Mittags gingen wir dann das nicht besonders schoene Zentrum von San José besichtigen und ausserdem noch ins Goldmuseum. Am Abend fuhren wir richtung Berge um das Lichtermeer des naechtlichen San Josés zu bewundern.

Freitagmorgen empfing mich dann ein Fruehstueck, das durchaus mit deutschen Massstaeben standhalten kann, es gab sogar Putenbrust und richtigen Kaese...! Der Lebensstandard von meiner Tante ist um einiges hoeher als der von meiner Familie hier in Esparza, deshalb gingen wir auch den ganzen Freitag zum Einkaufen in die Multiplaza, einer riesigen Mall im Nobelvorort Escazú. Schon die Fahrt dorthin war wirklich interessant, denn zuerst ging es von Alajuelita, einem der aermsten Viertel, nach Escazú. Sobald wir die Stadtgrenze ueberquert hatten, gab es nur noch schoene Villen, von privaten Security's bewachte Wohnanlagen und dicke neue Gelaendewagen!
Nachdem wir ausgiebig geshopped haben, gingen wir abends zu einer Hip-Hop auffuehrung von Silvia.

Am Samstag fuhren wir durch wunderschoene Berglandschaft zum ueber 3400m hohen Vólcan Irazú. Oben angekommen war es wirklich saukalt! Obwohl ich meinen tollen Abschiedspulli (an dieser Stelle nochmal Danke an Sarah, Maggi, Simon und Felix!) anhatte, fror ich! Der Vulkan war aber wirklich beeindruckend. Zwei riesige Krater, der eine mit einem See drinnen, waren nur durch ein kleines Holzgelaender von uns getrennt.
Auf dem Weg nach unten besuchten wir noch ein verlassenes Sanatorium, in dem frueher psychisch gestoerte und Personen mit unheilbaren Krankheiten untergebracht waren. Heute wird es gerne von Satanisten zum Abhalten ihrer Rituale oder zum Paintball spielen genutzt :)
Danach fuhren wir nach Cartago und besichtigten dort die Kathedrale mit der Virgen de los Angeles, die sowas wie das Nationalheiligtum der Costaricaner ist.
Am Abend war das Festival de la Luz im Zentrum von San José. Mengen von Leuten stroemten dorthin um die Parade mit den Verschiedenen Bands und geschmueckten Wagen zu sehen!

Der Sonntag war auch schon mein letzter Tag bei meiner Tante. Wir fuhren zuerst nach Heredia um uns die Stadt anzuschauen und danach noch zum Paseo de los Flores, einer anderen Mall um den Rest meiner Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Bevor es dann zum Bus ging legten wir noch einen kurzen Stopp bei McDonalds ein.
Nach 1,5h Busfahrt kam ich dann am Abend wieder heil in Esparza an.

Fotos gibts wie immer durch klick auf die Ueberschrift!

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